Ansatz

Statt nur über Nutzerbedürfnisse zu spekulieren und uns Personas „auszudenken“, holen wir echte Menschen dazu und besuchen sie unter Umständen gerne auch am Arbeitsplatz oder zu Hause. Um sie und den zu untersuchenden Prozess zu verstehen, müssen unserer Meinung nach echte Personen in echten Situationen konsultiert werden.

Statt NutzerInnen bzw. KundInnen nur Formulare ausfüllen zu lassen, geben wir ihnen die Möglichkeit, ihre Gedanken und Visionen frei und spielerisch äußern zu können. Im Gegensatz zur quantitativen Forschung sind die Ergebnisse aus solchen Begegnungen nicht dazu geeignet, in Zahlen gefasst zu werden oder verglichen zu werden. Als Quelle für kreative und innovative Lösungen eignen sich die Beobachtungen, Zitate und Ideen jedoch hervorragend.

Statt nach dieser Phase die im Feld gesammelten Nutzerbedürfnisse als Ergebnis zu übergeben, fängt für uns nun die nächste Phase im partizipativen Designprozess an. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass er iterativ aufgebaut ist. Das bedeutet, dass wir aus den Insights Ideen ableiten und prototypisch umsetzen, um sie daraufhin den NutzerInnen erneut zu zeigen und gemeinsam mit ihnen weiterzuentwickeln. Der große Vorteil dieser Vorgehensweise ist es, dass sie eine hohe Akzeptanz bei den NutzerInnen garantiert.